Kühlwagen aus der Frühzeit der Kältetechnik hatten noch wenig mit einem "Kühlschrank auf Rädern" zu tun – es waren einfach gedeckte Wagen, die gegen Kälteverlust mehr oder weniger aufwändig geschützt waren und in denen beigestelltes Eis für eine zusätzliche Kühlung sorgte. Dennoch war solches Kühlgut kaum auch nur für 1-2 Tage haltbar und die Wagen hatten gigantische Totlasten, so hatte ein dreiachsiger Wagen bei 16 t Eigengewicht gerade einmal 10 t Zuladung.
Ab den 1920ern wurden neue Wagen weitgehend zweilagig gebaut, luftdicht verschlossen und durch außerhalb des Kühlraumes installiertes Wassereis gekühlt. Hierdurch kamen die Wagen mit zwei Achsen aus und konnten zumindest ihr Eigengewicht als Last tragen – jeweils 16 t.
Solche Wagen waren dann auch für den Transport von Milch oder Bier in zahlreichen Bauarten weit verbreitet, wenn auch bei weitem nicht in den bunten Massen, die uns die Modellbahn-Industrie suggerieren will.
Die konkrete Bauart nach Zeichnung Cq401 wurde 1930 in gut 100 Exemplaren beschafft. Eine konkrete Bauartnummer wurde für diese Wagen nicht vergeben, sondern alles aus "Tko 02". Ältere Wagen mit weiter als 15 t Zuladung wurden dagegen unter Tkowh 01 zusammengefasst, zumeist aber allenfalls noch als gedeckte Wagen verwendet. Die Tko 02 hielten sich dagegen wohl vereinzelt bis zum Ende der Epoche III.
Ab den 1920ern wurden neue Wagen weitgehend zweilagig gebaut, luftdicht verschlossen und durch außerhalb des Kühlraumes installiertes Wassereis gekühlt. Hierdurch kamen die Wagen mit zwei Achsen aus und konnten zumindest ihr Eigengewicht als Last tragen – jeweils 16 t.
Solche Wagen waren dann auch für den Transport von Milch oder Bier in zahlreichen Bauarten weit verbreitet, wenn auch bei weitem nicht in den bunten Massen, die uns die Modellbahn-Industrie suggerieren will.
Die konkrete Bauart nach Zeichnung Cq401 wurde 1930 in gut 100 Exemplaren beschafft. Eine konkrete Bauartnummer wurde für diese Wagen nicht vergeben, sondern alles aus "Tko 02". Ältere Wagen mit weiter als 15 t Zuladung wurden dagegen unter Tkowh 01 zusammengefasst, zumeist aber allenfalls noch als gedeckte Wagen verwendet. Die Tko 02 hielten sich dagegen wohl vereinzelt bis zum Ende der Epoche III.
Das Modell
Fleischmann hat diesen Wagen 1996 vorgestellt und inzwischen in allerlei sowohl Beschriftungs- wie auch Formvarianten angeboten – wobei manche davon offenkundiger Unfug sind, etwa Wagen aus der Epoche I oder eine immer mal wieder auftauchende Version mit UHU-Werbung. Für viele andere ist die Dokumentation schwer, da es erstaunlich wenig Bildmaterial über "Bierwagen" gibt.
Die Formgebung passt zu Foto und Daten im Carstens, wobei dort eine etwas höhere Zuladung angegeben ist, als sie Fleischmann angeschrieben hat. Diese Werte variieren bei Kühlwagen aber durch die unzähligen unterschiedlichen Ausstattungen sowieso leicht. Die sonstigen technischen Anschriften passen zu dem genannten Foto. Damals außergewöhnlich sind die Griffstangen und die Signalhalter der Wagen freistehend angespritzt.
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"Bell" in den 1950ern (Liliput) |
Schlechte Kühlwagen oder Bierwagen gibt es in N ohne Ende, weshalb ich diese nicht einmal am Rande erwähnen möchte. Gelungen ist dagegen ein Fleisch-Kühlwagen der Schweizer Firma "Bell", welchen Liliput umgesetzt hat.
Von Brawa ist darüber hinaus ein auf dem G 10 basierender älterer Wagen, also wohl ein Tkowh 01 in diversen Bierwagen-Varianten angekündigt.